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Kantonale Einwohnerdatenplattform

13.06.2017 - Mitteilung

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Mit der kantonalen Einwohnerdatenplattform KEP nimmt nach «eUmzugZH» und «eBaugesucheZH» ein drittes Vorhaben aus der Zusammenarbeit Kanton und Gemeinden «egovpartner» konkrete Formen an. In den nächsten Monaten wird das Gemeindeamt, als federführende Amtsstelle der Direktion der Justiz und des Innern, gemeinsam mit den Gemeinden die ersten Datenlieferungen in die KEP durchführen.

Für Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern und Vorsitzende des Steuerungsausschusses egovpartner, ist die KEP ein nächster wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung der Verwaltung. Als Replikat der kommunalen Einwohnerregister trägt sie ihren Teil dazu bei, dass die Beschaffung und Abfrage von Personendaten für die kantonalen Datenbezüger nicht nur viel einfacher, sondern auch sicherer wird. Und weshalb sollen Daten, die elektronisch zentral geführt werden können, von weiteren Behörden noch einmal erhoben, erfasst und gepflegt werden? Daten werden nur einmal erfasst und können von den Berechtigten mehrfach verwendet werden.

Für die Gemeinden entfallen inskünftig aufwändige Auskünfte zu Personendaten, welche in der Regel telefonisch, per Briefpost oder Mail erfolgten: Erhebungen aus früheren Jahren haben gezeigt, dass verschiedenste kantonale Stellen pro Jahr fast 1,8 Mio. Anfragen zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben ausführten.

Mit dem Beschluss des Regierungsrates vom 13. Januar 2016 (RRB Nr. 26/2016) wurde die Direktion der Justiz und des Innern mit dem Aufbau der kantonalen Einwohnerdatenplattform KEP beauftragt. Kanton und Gemeinden haben das Konzept entwickelt. Von August bis Oktober 2016 fand in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen kantonalen Stellen die Ausschreibung zur Beschaffung eines Softwaresystems für die kantonale Einwohnerdatenplattform im offenen Verfahren statt.

Am 15. Februar 2017 erfolgte die Vergabe für die kantonale Einwohnerdatenplattform durch den Regierungsrat an die Firma Bedag Informatik AG, Bern (RRB Nr. 130/2017). Die Firma Bedag setzt ihr Produkt «Geres» bereits in 16 anderen Kantonen erfolgreich ein und bringt viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit allen bei den Zürcher Gemeinden tätigen Einwohnerkontroll-Softwareanbietern mit.

Das Gemeindeamt der Direktion der Justiz und des Innern ist als künftiger Betreiber der kantonalen Einwohnerdatenplattform aktuell daran, das Detailkonzept für den Aufbau der Plattform zu erstellen und die Umsetzungsarbeiten vorzubereiten.

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