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Kantonale Einwohnerdatenplattform KEP

In der kantonalen Verwaltung werden heute in fast allen Bereichen Personendaten benötigt. Die kantonalen Amtsstellen beziehen diese Daten aus den kommunalen Einwohnerregistern in unterschiedlicher Form – telefonisch, per Fax, Briefpost oder E-Mail. Dies ist für die Gemeinden als Datenlieferantinnen wie auch für die kantonalen Datenbezüger nicht nur sehr aufwendig und mit Fehlerquellen verbunden, sondern auch aus Sicht der Datensicherheit fragwürdig. Bei einer Erhebung im Jahr 2011 wurde festgestellt, dass rund 200 kantonale Stellen pro Jahr fast 1,8 Mio. Anfragen zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben ausführten.

Das Ziel von KEP

Mit der Kantonalen Einwohnerdatenplattform KEP wird zentral eine Kopie der kommunalen Einwohnerregister geschaffen. Von dieser kantonalen Plattform können berechtigte öffentliche Organe Personendaten beziehen. Damit wird dieser heute dezentrale und umständliche Prozess vereinfacht. Die KEP erhält laufend Mutationsmeldungen aus den Gemeindesystemen und ist daher stets aktuell. Die Datenhoheit bleibt jedoch bei den Gemeinden.