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Ausgangslage

Mit dem Beschluss des Regierungsrates vom 13. Januar 2016 (RRB Nr. 26/2016) wurde die Direktion der Justiz und des Innern mit dem Aufbau der kantonalen Einwohner-datenplattform KEP beauftragt. Die Federführung liegt beim Gemeindeamt. Da das Projekt die kantonale Verwaltung und die Gemeinden betrifft, wird das Vorhaben im Portfolio von egovpartner geführt. In einem ersten Schritt wurden die Grundlagen erarbeitet und in einem Grobkonzept festgehalten. Von August bis Oktober 2016 erfolgte dann die Ausschreibung im offenen Verfahren. Dazu wurden in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen kantonalen Stellen aus der Direktion der Justiz und des Innern (Gemeindeamt, Hauptabteilung Informatik, Statistisches Amt), der Baudirektion (Geoinformation / Datenlogistik) und der Finanzdirektion (KITT Geschäftsstelle) ein Pflichtenheft sowie ein erläuterndes Fachkonzept erstellt.

Ist-Zustand in den Gemeinden

Alle Gemeinden verfügen über ein IT-System für die Einwohnerdienste (EWD). Die Gemeinden führen das Einwohnerregister und sind an sedex, die Datenübermittlungsplattform des Bundesamtes für Statistik angeschlossen. Quartalsweise liefern sie die Statistikdaten via eCH-0099 an das BFS. Die Gemeinden erhalten via eCH-0020 elektronische Meldungen von Infostar (Personenstandsregister), die dann mit dem EWD-System verabeitet werden. Meldungen an ZEMIS (zentrales Migrationsinformationssystem) werden über das Migrationsamt geliefert. Auch weitere Dienste wie der eUmzug laufen mit eCH-Standards über sedex.