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Lösungsvorschlag

Die Kantonale Einwohnerdatenplattform KEP wird als Replikat der kommunalen Einwohnerregister geführt. Nach einer ersten Datenübernahme aus den Gemeindesystemen (eCH-0020 Base Delivery) wird das Replikat durch eCH-0020 Meldungen laufend nachgeführt. Diese Meldungen widerspiegeln die zahlreichen Meldegründe (Geburt, Tod, Zuzug, Wegzug, Umzug etc.) im Einwohner- und Meldewesen und liefern die für die Nachführung des Replikats erforderlichen Daten. Sofern die Gemeinden die Mutationen zeitnah erfassen, ist das kantonale Einwohnerregisterreplikat stets aktuell.

Funktionsweise KEP

Für die Gemeinden unverändert, ist der Empfang bzw. die Nutzung der Meldungen aus den Bundessystemen. Was die Lieferung an die verschiedenen Bundesstellen, welche Daten aus den Einwohnerregistern benötigen, betrifft (z.B. Statistiklieferungen, Gebührenerhebung RTVV, eVERA u.a.), ist inskünftig eine Lieferung aus dem KEP-Einwohnerdatenreplikat vorgesehen.

Die künftigen Datenbezüger (öffentliche Organe gemäss §23 MERG) erhalten via Web-Browser oder durch Integration von WebServices bzw. Meldungsempfang in die jeweiligen Fachapplikationen die Möglichkeit, Daten aus der kantonalen Einwohnerdatenplattform zu beziehen. Nach der geplanten Inbetriebnahme der KEP (ab Juli 2018) können entsprechende Gesuche bei der KEP-Fachstelle eingereicht werden.