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Konzept

Wie funktioniert die elektronische Drittmeldung?

Darstellung der verschiedenen Zustellmöglichkeiten der Drittmeldepflicht

Neu werden die Ein- und Auszugsmeldungen von Vermietern und Logisgebern elektronisch an die Einwohnerkontrollen übermittelt. Im Zuge der Registerharmonisierung hat das Bundesamt für Statistik (BFS) eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern des Verbandes Schweizerischer Einwohnerdienste (VSED), der Kantone, der Liegenschaftsverwaltungen sowie des Hauseigentümerverbandes gebildet. Diese Arbeitsgruppe „Drittmeldepflicht“ hat eine neue, nationale Lösung entwickelt. Der eCH-0112-Standard regelt welche Daten, dass übermittelt werden. Als Transportsystem wird sedex (secure data exchange, Plattform) verwendet.

Es wurde darauf geachtet, dass kleine wie grosse Liegenschaftsverwaltungen sowie Hauseigentümer und Logisgeber diese neue Möglichkeit nutzen können. Der Prozess kann direkt in die Fachapplikation integriert werden. Es können aber auch Meldungen über das vom BFS entwickelte System "Drittmeldepflicht" übermittelt werden.

Die Gemeinden erhalten die Meldungen nach eCH-0112 strukturiertem XML. Sollte die eingesetzte Branchenlösung nicht entsprechend ausgerüstet sein, können die Meldungen in einem elektronischen Postfach empfangen werden.